Was ist Ergotherapie?
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Amerika entwickelt. 1953 gabe es die erste Schule in Deutschland.
Definition:
Ergotherapie kommt aus dem Griechischen:
- ergon − Werk, Arbeit
- therapeia − Dienst, Handlung
Heilmittel, das vom Arzt verordnet wird.
Behandlungsbereiche in:
- Pädiatrie (sensomotorisch - perzeptive Behandlung)
- Neurologie (Hirnleistungstraining)
- Orthopädie (motorisch - funktionelle Behandlung)
- Rheumatologie (motorisch - funktionelle Behandlung)
- Psychiatrie (psychisch - funktionelle Behandlung)
- Geriatrie (Hirnleistungstraining / motorisch - funktionelle Behandlung)
Wer bekommt Ergotherapie?
- Menschen, die Probleme haben ihren Alltag in Beruf, Schule, Kindergarten oder Familie zu bewältigen
- Behandlungsfrequenz: 1x in der Woche
- Bei akuten Krankheitsbildern, wie z.B. Handgelenksfrakturen bis zu 1-3x in der Woche
Wie lange geht man zur Ergotherapie?
- Kinder bis zu ca. 1 Jahr
- Erwachsene (bei Erkrankungen der oberen Extremität) ein Viertel bis Dreiviertel Jahr
- Erwachsene (bei neurologischen oder psychischen Erkrankungen) deutlich länger
Ziele (allgemein):
Menschen mit Bewegungsstörungen, Körperempfindungs- und Nervenleitungsstörungen, psychischen und zwischenmenschlichen Problemen zu unterstützen
Methoden:
behandelt wird nach:
- der Sensorischen Integration
- der Psychomotorik
- Bobath
- Perfetti
- Affolter
- Frostig
- u.a.
